Die Schülerinnen und Schüler erkennen falsches Geld
Wenn es einen Wettbewerb gäbe, dann hätte er es wieder auf den ersten Platz geschafft: Der 50-Euro-Schein. Er war im Jahr 2025 wieder der am häufigsten gefälschte Geldschein in Deutschland.Das war eine von vielen Informationen, die eine Expertin der Deutschen Bundesbank, Filiale München, bei der diesjährigen, einwöchigen Falschgeldschulung den Schülern an der Leo-von-Klenze-Schule - Staatliche Berufsschule II Ingolstadt mitgebracht hat. Insgesamt 8 Klassen aus unterschiedlichen kaufmännischen Ausbildungsberufen waren an diesen Schulungen beteiligt.

Neben dem Kreislauf des Geldes in den Handel, zum Kunden und wieder zurück zur Bundesbank, demonstrierte die Fachfrau die gängigen Merkmale echter Scheine, z. B.
- der Hologrammstreifen ist im oberen Teil durchsichtig,
- er zeigt das Porträt der Europa,
- die Zahl in der linken unteren Ecke verändert beim Kippen die Farbe,
- ein Lichtbalken auf der Zahl wandert auf und ab.


Besonders begeistert waren die Schüler vom "Filmgeld". Ein Großteil der Fälschungen in Deutschland entfällt auf dieses sogenannte "Movie Money" oder "Prop Copy". Das sind einfache Drucke, die ursprünglich für Filmzwecke gedacht waren und in der Regel keine Sicherheitsmerkmale besitzen.
Der interaktive Vortrag der Referentin endete mit einem Falschgeldquiz der Bundesbank, bei dem echte von falschen Merkmalen unterschieden werden mussten. Die Schüler erkannten: Falschgeld ist kein Spaß, sondern kommt tatsächlich vor. Besser informiert und mit deutlich besserem Wissen für den Alltag gingen die Schüler nach der Schulung wieder in den Unterricht – manche sogar mit dem festen Vorsatz, künftig jeden Schein zu prüfen.
- BURJ