Über Abwechslung im Schulalltag freute sich die Berufsintegrationsklasse der Leo-von-Klenze-Berufsschule. In der benachbarten Simon-Mayr-Sing- und Musikschule erlebten die Teilnehmenden an zwei Vormittagen die Welt des Rhythmus.
Die Idee entstand bereits beim Jugend-Kultur-Sommer 2025. Im März wurde sie gemeinsam mit Percussionlehrerin Sandra-Isabel Knobloch, Community Musician Tina Gronert sowie der Schulsozialarbeit umgesetzt. Die Teilnehmenden durften sich auf eine spannende Reise in die Welt der Trommeln und Body-Percussion begeben. Mittels rhythmischer Icebreaker-Spiele und mehrstimmiger Groove-Patterns wurde bei den Jugendlichen die Freude am gemeinsamen Musizieren geweckt. Hierbei wurden die grundlegenden Spieltechniken von Instrumenten wie Conga, Shaker, Claves oder Schlitztrommel eingeübt.
„Rhythmus ist eine quasi universelle Sprache und ein wunderbarer Kanal für Gedanken und Emotionen“, betonte der Leiter der Sing- und Musikschule, Florian Beyer. Auch Tanja Kloiber, Deutschlehrerin an der Berufsschule, bestätigt die positiven Auswirkungen im Schulalltag: „Rhythmusübungen fördern nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern entspannen und schenken neue Energie für die nächsten Lerneinheiten.“
Schulsozialpädagogin Carolyn Wack zog ein positives Fazit: Die Kraft des Rhythmus und das Erleben der musikalischen Gemeinschaft seien für die jungen Menschen eine wertvolle und ermutigende Erfahrung gewesen.
- HOFA