Die Seminarschule an der Leo-von-Klenze-Schule

Die Leo-von-Klenze-Schule ist eine von acht Seminarschulen für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Oberbayern. Nach dem ersten Staatsexamen, das die Referendarinnen und Referendare mit der Diplomprüfung für Handelslehrer bzw. dem Master of Science für Wirtschaftspädagogik erworben haben, starten sie bei uns in die zweite Ausbildungsphase.

Im Schuljahr 2018/2019 sind drei Referendarinnen und zwei Referendare unserer Schule zugeordnet worden.

Die jungen Lehrkräfte hospitieren zunächst bis zu den Allerheiligenferien bei den Kolleginnen und Kollegen an unserer Schule. Dabei ist es natürlich ein großer Vorteil, dass sehr viele verschiedenartige Ausbildungsberufe zur Verfügung stehen.

Außerdem werden bereits erste kleinere Unterrichtsversuche im Team mit anderen Referendarinnen und Referendaren durchgeführt. Die gewonnene Praxiserfahrung wird dann zudem mit der Theorie und den Anforderungen an einen modernen Unterricht verknüpft und in wöchentlichen Seminaren besprochen. Die Zielsetzung hierbei ist es, Kriterien der Unterrichtsplanung und -durchführung kennen zu lernen und erfolgreich anzuwenden, um schließlich die Unterrichtsarbeit sowie die eigene Lehrerpersönlichkeit kontinuierlich zu entwickeln.

Ab den Allerheiligenferien sind die Referendarinnen und Referendare mit sechs eigenen Unterrichtsstunden betraut. Dabei werden sie jedoch von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die wertvolle Betreuungsarbeit leisten. Ab dem Halbjahr wird die zu unterrichtende Stundenzahl um mindestens zwei Stunden erhöht, wobei eine Stunde im Fach Deutsch erfolgen muss. 

Die Referendarinnen und Referendare absolvieren zudem sog. Lehrversuche, die dann in der Seminargruppe besprochen werden. Außerdem besucht der Seminarlehrer die jungen Kolleginnen und Kollegen im Unterricht und reflektiert diesen jeweils mit ihnen. Zusätzlich müssen zwei Lehrproben als Prüfungsleistung zum 2. Staatsexamen absolviert werden.

Neben den Seminaren finden auch Modulveranstaltungen zum Thema Schulrecht und Schulkunde mit der Schulleitung statt. Fünf Deutschmodule mit der Deutschfachbetreuerin sind ebenso verpflichtend.

Die Referendarinnen und Referendare führen jedoch auch eigene Projekte durch, wie bspw. Förderunterrichte für schwächere Auszubildende in Fachklassen für Industriekaufleute sowie bei Fachkräften für Lagerlogistik. Außerdem unterstützen sie Schülerinnen aus dem Industriefachbereich beim vom BMBF geförderten Businessplan- und Planspiel-Wettbewerb „Jugend gründet“.

 

 

 

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